Das Projekt

Über das Projekt

Das journalistische Projekt rückt Frauen in der Landwirtschaft in den Fokus und macht den Wandel der traditionellen Rolle der Bäuerin sichtbar. Es betont: Gleichstellung ist nicht nur eine Frage der Finanzen und der Politik. Gleichstellung beginnt viel früher, in der gesellschaftlichen Wertschätzung, in den Familien, in den Vorstellungen eines jeden Einzelnen.

Das Ziel

Das Projekt will sensibilisieren: Für das Thema Gleichstellung in der Landwirtschaft und für die unzertrennliche Verbindung von Produzent*innen und Konsument*innen. 

 

Die Wanderausstellung

Die Wanderausstellung, das sind vier Plakate mit einem QR-Code, der zu Videoportraits von Frauen in der Landwirtschaft führt. Konzipiert ist sie für wetterfeste F4-Plakatständer im öffentlichen oder privaten Raum. Da sie skalierbar ist, kann sie auch in kleinerem Format realisiert werden. Bei Interesse, die Ausstellung bei Ihnen zu zeigen, freue ich mich über Ihre Nachricht. 

Die Wanderausstellung war bisher zu sehen:

27. August 2023, 11 – 17 Uhr
Wallierhoftag
Bildungszentrum Wallierhof, 4533 Riedholz

17. – 18. Dezember 2022, 9 – 17 Uhr
Weihnachtsbaum-Verkauf 
Zieglerhof, 3307 Brunnenthal

10.–11. Dezember 2022
Weihnachtsmärit 
Biohof Feld, 3253 Schnottwil

9. Dezember 2022
Brasserie Saint Jo
Haus der Kunst St. Josef, 4500 Solothurn 

24. September 2022
Talk mit Simon Eberhard am Hoffest
Funrange, 2545 Selzach

Die Finanzierung

Dank der grosszügigen finanziellen Unterstützung von Stiftungen, Verbänden und der öffentlichen Hand konnte das Projekt umgesetzt werden. Dafür danke ich herzlich. 

Die Unterstützenden

Zur Entstehung

Es war im Lockdown 2020, als ich aufmerksam wurde auf die internationale Tagung «Frauen in der Landwirtschaft» in Bern, die noch im gleichen Jahr hätte stattfinden sollen. Als freie Journalistin oft im Bucheggberg tätig, schien es mir geradezu naheliegend, eine Serie von Portraits im Vorfeld der Tagung zu schreiben. Die Fotografin Barbora Prekopová war bereit, mich zu begleiten. Die sechs Portraits wurden schliesslich im Verlauf des Jahres in der Solothurner Zeitung publiziert. Die Tagung wurde pandemiebedingt um zwei Jahre verschoben. Die Recherche zeigte bald, dass das Thema von politischer und gesellschaftlicher Brisanz ist. Und die Begegnungen waren reichhaltig.   

Der Medienpreis AG/SO 2020

Mitten in der Fundraising-Phase des Projekts erhielt ich die Nachricht, dass ich mit der Portraitserie den 23. Medienpreis Aargau/Solothurn in der Kategorie Print gewonnen habe, mit Preisübergabe im September 2021. 

Ich freue mich ausserordentlich und danke herzlich dafür. Vor allem auch den sechs Frauen, die bereit waren, ins Gespräch zu kommen und Persönliches preiszugeben. Ohne sie wäre meine Idee eine unter vielen geblieben.