Ein journalistisches Projekt mit AR
von Vanessa Simili
Ein journalistisches Projekt mit AR
von Vanessa Simili

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«Vom Eiergeld zur AHV. Die Landwirtschaft wird weiblich»

Jasmin Besançon-Ramseyer, Co-Betriebsleiterin der Funrange in Selzach. Foto: Daniel Rihs

Das Projekt

Im Zentrum des Projekts stehen Begegnungen mit Frauen in der Landwirtschaft. Durch Film- und Textportraits möchte ich Einblick geben in ihren Alltag und ihr Engagement. Ich möchte sie zu Wort kommen lassen, mit ihren Erfahrungen, mit ihren Wünschen und Visionen. Denn nicht zuletzt sind sie die Produzentinnen unserer Grundnahrungsmittel, die wir als Konsument:innen täglich in den Händen halten.

Das Ziel

Das Projekt will die sich wandelnde Rolle der einstigen Bäuerin sichtbar machen. Und es will sensibilisieren: Für das Thema Gleichstellung in der Landwirtschaft und für die Verbindung zwischen Produzent*innen und Konsument*innen.  

Die virtuellen Begegnungen

Mit einer eigens dafür programmierten Augmented Reality AR möchte ich die Inhalte als Videofilme zu den Betrachter:innen nach Hause bringen. Die AR-Programmierung ermöglicht es, über filmische Portraits, aufgenommen von Daniel Rihs, die portraitierten Frauen virtuell im eigenen Wohnzimmer zu erleben.

Regula Bolliger-Flury (l.), Betriebsleiterin des Biohofs Rigi, Hessigkofen, mit Tochter (r.). Foto: Daniel Rihs

Wie funktioniert das?

Über einen QR-Code wird das AR-Erlebnis gestartet: Handy mit geöffneter Kamera-App über das Bild halten und los gehts...

Wie erreiche ich das Publikum?

Ein QR-Code auf einer Etikette bringt die Portraits über landwirtschaftliche Produkte zu den Konsument:innen nach Hause. Dort sind sie allen Handybenutzer*innen zugänglich. Damit erreichen diese virtuellen Portraits weit mehr Betrachter*innen, als sie es analog je würden. Vor allem ist das Publikum ein breites. Weil AR noch neu ist, interessiert auch die Technik an sich. Genau dort will ich mit meiner Sensibilisierungsarbeit ansetzen. Zuhause, am Frühstückstisch, wenn auf der Milchpackung der QR-Code zum AR-Erlebnis einlädt. 

Das Buch

Das Projekt beinhaltet zudem ein Buch mit Texten und Fotografien. Ich möchte die Frauen auch im Text portraitieren, denn diese Portraits sind als Zeitdokument zu verstehen. Als Momentaufnahme einer gesellschaftlichen Situation, mitten im Wandel. Auch hier wird das Triggerbild präsent sein und das AR-Erlebnis auch dann noch zugänglich machen, wenn die Etiketten längst nicht mehr im Umlauf sind. Das Buch wird Ende November im Buchhandel oder direkt hier erhältlich sein. 

Foto: Daniel Rihs

Das Netzwerk

Ein breit abgestütztes Netzwerk ist am Entstehen, damit das Projekt eine grosse Reichweite erhält. Unterstützung beim Bekanntmachen ist zugesagt, u.a. von buurontour, planet kono, agridea, dem Wallierhof und dem SBLV

Die Finanzierung

Für die Umsetzung des Projektes  – vorgesehen sind u.a. vier bis sechs filmische Portraits – sind knapp 80'000 Franken erforderlich, die sich aus Spenden, Sponsoring und anderen Finanzierungspartnerschaften zusammensetzen. Bei Fragen zum Konzept und zu weiteren Finanzierungsmöglichkeiten, nehmen Sie bitte  auf.

Bisher wird das Projekt unterstützt durch:

Mehrjahresprogramm Landwirtschaft, Kanton Solothurn

Gottlieb und Hans Vogt Stiftung

Däster Schild Stiftung

Ernst Göhner Stiftung

Fondation Sur-la-Croix

Kultur- und Sozialfonds Anzeigerverband Bucheggberg-Wasseramt

Stiftung für Erforschung der Frauenarbeit

Stiftung Interfeminas

Gemeinde Buchegg

Von Roll Jubiläumsstiftung

Jubilanno21