Ein journalistisches Projekt
von Vanessa Simili
Ein journalistisches Projekt
von Vanessa Simili

Das Projekt

Frauen in der Landwirtschaft

Frauen in der Landwirtschaft

Das Projekt

Im Zentrum des Projekts stehen Begegnungen mit Frauen in der Landwirtschaft. Durch Portraits möchte ich Einblick geben in ihren Alltag und ihr Engagement. Ich möchte sie zu Wort kommen lassen, mit ihren Erfahrungen, mit ihren Wünschen und Visionen. Denn nicht zuletzt sind sie die Produzentinnen unserer Grundnahrungsmittel, die wir als Konsument:innen täglich in den Händen halten.

Das Ziel

Das Projekt will  sichtbar machen: Insbesondere die im Wandel sich befindende Rolle der Bäuerin. Und es will sensibilisieren: Für das Thema Gleichstellung in der Landwirtschaft, das im aktuellen Jubiläumsjahr zur Einführung des Frauenstimmrechts besondere Aufmerksamkeit verdient.  

Die virtuellen Begegnungen

Mit einer eigens dafür programmierten Augmented Reality-Anwendung möchte ich die Inhalte als Videofilme zu den Betrachter:innen nach Hause bringen. Mit der AR-Anwendung wird es möglich, über Videos, gefilmt von Daniel Rihs, die portraitierten Frauen virtuell im eigenen Wohnzimmer zu erleben.

Wie funktioniert das?

Über ein sogenanntes Triggerbild wird die AR gestartet: Handy mit geöffneter Kamera-App über das Bild halten und los gehts...

Wie erreiche ich das Publikum?

Eine Etikette auf landwirtschaftlichen Produkten bringt die Portraits zu den Konsument:innen nach Hause. Dort ist es allen Handybenutzer:innen zugänglich. Damit erreichen diese virtuellen Portraits weit mehr Betrachter:innen, als sie es analog je würden. Vor allem ist das Publikum ein breites. Weil AR noch neu ist, interessiert auch die Technik an sich. Genau dort will ich mit meiner Sensibilisierungsarbeit ansetzen. Zuhause, am Frühstückstisch, wenn auf der Milchpackung der «Frauen in der Landwirtschaft»-Kleber zur AR einlädt. 

Das Buch

Das Projekt beinhaltet zudem ein Buch mit Texten und Fotografien. Ich möchte die Frauen auch im Text portraitieren, denn diese Portraits sind als Zeitdokument zu verstehen. Als Momentaufnahme einer gesellschaftlichen Situation, mitten im Wandel. Auch hier wird das Triggerbild präsent sein und die AR zugänglich machen, auch wenn die Etiketten längst nicht mehr im Umlauf sind. 

Das Netzwerk

Ein breit abgestütztes Netzwerk ist am Entstehen, damit das Projekt eine grosse Reichweite erhält. Unterstützung ist auch hier zugesagt, u.a. von buurontour, planet kono, agridea, dem Wallierhof und dem SBLV

Die Finanzierung

Für die Umsetzung des Projektes  – vorgesehen sind u.a. sechs filmische Portraits – sind knapp 80'000 Franken erforderlich, die sich aus Spenden, Sponsoring und anderen Finanzierungspartnerschaften zusammensetzen. Knapp die Hälfte des Budgets konnte bisher gesichert werden. 

Miriam Schluep, Hofbesitzerin, Informatik-Unternehmerin und Bäuerin, Schnottwil

Angaben zum Konzept und genauere Unterstützungsmöglichkeiten auf Anfrage.

Das Projekt wird unterstützt durch

Jubilanno21

Stiftung für Erforschung der Frauenarbeit

Fondation Sur-la-Croix

Mehrjahresprogramm Landwirtschaft, Kanton Solothurn